KanTe - Kultur auf neuem Terrain erleben - Magdeburg

Projekte im Jahr 2010

Ekmagadi³

Flyer

Zum dritten Mal laden Magdeburger Künstler und Kulturschaffende zu „Ekmagadi – Kultur im Klosterbergegarten“.

Am Samstag, 19. Juni lockt ab 18.30 Uhr ein schöner Sommerkulturabend mit Musik, Film, Literatur, Theater, Führungen und mehr in das elbnahe Gartenparadies am Magdeburger Gesellschaftshaus.

Im Park wie auch im Gesellschaftshaus erleben die Besucher während des Abends gleich mehrere vielseitige Programmpunkte.

Nähere Informationen entnehmt ihr bitte der Site des Kulturschutzbundes, hier.

Musik.Box

Was ist die Musik.Box?

Das soziokulturelle Projekt Musik.Box ist ein Förderangebot für musikbegeisterte Kinder und Jugendliche zwischen neun und dreizehn Jahren im Magdeburger Stadtteil Buckau. Es richtet sich an die Kinder, die aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen ihrer Familien nicht die Möglichkeit haben, musikalische Förderangebote zu besuchen. Musikalische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur, der jedem Menschen offen stehen sollte.

Das Projekt Musik.Box leistet daher einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung von Kindern und steht deshalb unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper.

Die Musik.Box soll vom Oktober 2010 bis zum Mai 2011 durchgeführt werden und ist als ein Projekt mit zehn Teilnehmern geplant. Teilnehmen können Kinder zwischen 9 und 13 Jahren aus benachteiligten Buckauer Familien. Einmal wöchentlich soll im Thiem20 – Haus für junge Kunst in Buckau eine unentgeltliche Veranstaltung im Rahmen einer Musik AG stattfinden, in der die Kinder durch Erleben und eigenständiges Handeln lernen. Bestandteile dieser Veranstaltungen werden zum Beispiel das Kennenlernen und Ausprobieren von Musikinstrumenten, das Hören und Mitbringen von Musik und das Erarbeiten und Aufnehmen von einfachen, eventuell selbst komponierten, Musikstücken sein.

Im Hintergrund stehen dabei die soziale Verwurzelung der Kinder mit ihrer Region und das aktive Gestalten von Kulturangeboten für den Stadtteil Buckau. Im Laufe des Projekts findet zur Stärkung der Gruppendynamik ein Wochenendworkshop statt, in dem vor allem Wert auf soziale Interaktion gelegt wird. Dieser trägt außerdem zur Nachhaltigkeit des Projekts bei, da die Kinder stetig dazu animiert werden sollen, weiterhin musikalisch miteinander zu agieren und Gelerntes an andere Kinder weitergeben.

Am Ende des Projekts wird es eine Aufführung im Thiem20 geben, in der die erarbeiteten Musikstücke öffentlich vorgetragen werden. Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit den lokalen Radiosendern, unter anderem dem Mitteldeutschen Rundfunk – Radio Sachsen-Anhalt geplant, wo die aufgenommenen Musikstücke im Rahmen einer Reportage gesendet werden sollen.

Das Projekt Musik.Box hat den Anspruch, den Kindern mehr zu vermitteln als ein gewöhnlicher Musikunterricht. Individuelle Stärken und Interessen sollen gezielt gefördert werden, weswegen die Teilnehmerzahl auf zehn begrenzt ist. Zwar gilt „Der Weg ist das Ziel“, dabei soll die Musik.Box aber keine Beschäftigungsveranstaltung sein, sondern durch die geplante Aufführung und Radiosendung ein gewisses Niveau anstreben und erreichen. Auf diesem Weg werden die Kinder während der Laufzeit motiviert, sich auch außerhalb des Projekts mit Musik und Kultur auseinanderzusetzen und eigenständig die Stärken und Interessen auszubauen. Dadurch wird vor allem als Motivationsarbeit sowie durch die Förderung von nachhaltigem Lernen ein wichtiger Beitrag zur kulturellen und sozialen Bildung bzw. Entwicklung der Kinder geleistet.

Interkultureller Garten

Seit bereits zehn Jahren bereichern Interkulturelle Gärten einige Städte Deutschlands. Sie dienen als
Plattform für Kommunikation, Begegnung und zum  Zusammenleben zwischen Migranten und
Deutschen. In den Gärten treffen viele verschiedene Milieus, Generationen und  Lebensformen
aufeinander. Das gemeinsame Gärtnern lässt gleiche Interessen auftauchen, die neue Verbindungen
und Zugehörigkeiten entstehen lassen.

Zusätzlich zu  der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine weitere wichtige Rolle.
Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume und erzeugen damit eine stärkere Sensibilität für
die Umwelt. Es können neue Methoden erprobt werden, die Impulse für transkulturelle Formen der
Umweltbildung setzen.

Generell fördern  Gärten  den Austausch zwischen  Menschen. Zum einen im Bezug auf  das
individuelle Wissen und die Fertigkeiten, als auch  im Bezug auf die angebauten Lebensmittel.
Dadurch kann Mangel ausgeglichen werden und Vielfalt in das Leben der Gärtner eintreten. Durch
diesen Aspekt bekommen Einwanderer ein neues Selbstbewusstsein, da ihr Wissen wertgeschätzt
wird und sie, durch das gemeinsame Hobby, in die Gemeinschaft aufgenommen werden können.
Durch diese positiven und produktiven  gemeinsamen  Erlebnisse kann das teilweise vermisste
bürgerschaftliche Engagement aktiviert werden.

Der Interkulturelle Garten bildet einen Schnittpunkt zwischen Sozialem, Natur und Kultur an dem
die lokale Migrationsgesellschaft immer wieder neu erfunden wird. Es gilt beim Gärtnern,
gemeinsamen Picknicks und Festen Gemeinsamkeiten als auch Differenzen herauszufinden und mit
ihnen umzugehen.

Es gibt bereits 102 Interkulturelle Gärten und unser Projektteam würde sich freuen, wenn
Magdeburg der 103. werden kann.

Die Insel

Nächste Woche, am Donnerstag 22.7., startet Die Insel endlich!

Das Programm findet ihr unter Veranstaltungen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Ein Projekt von Studenten für Alle, die den Magdeburger Sommer richtig genießen wollen und in unserer schönen Stadt Entspannung und Kultur gleichzeitig suchen.

Hier erfahrt ihr alle wichtigen Infos zum Projekt. Außerdem könnt ihr Kontakt zu uns aufnehmen, wenn ihr Fragen habt oder uns unterstützen möchtet.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Tag der Jugend 2010

In Kooperation mit dem Jugendforum wird in diesem Jahr die Jugend auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert.

Der Tag der Jugend am 12.August ist für uns Anlass mal wieder die Korken knallen zu lassen und die verschiedenen Magdeburger SubKulturen auf unsere eigene Art und Weise zu feiern.

Nach Upgrade und Insel muss es ja auch in den Semesterferien in der Landeshauptstadt irgendwie nach vorne gehen…

Für weitere Infos einfach mal auf den sympathischen Jungpionier klicken und auf der Jugendforum-Site nachlesen was uns bis August noch alles an Programmpunkten einfällt.

KanTe auf der Meile der Demokratie 2010

„No Room For Racism”

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Deutschland hat in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen ausgegrenzt, deportiert und ermordet.  Der Krieg, den Deutschland vor 70 Jahren mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 in viele Länder der Welt getragen hat, wurde unter anderem in Magdeburg vergolten. Die Stadt wurde am Abend des 16. Januar 1945 durch alliierte Bomber schwer zerstört, wobei ca. 2.500 Menschen ums Leben kamen.

Dieses Datum nutzen die Neo-Nazis seit einigen Jahren für einen Gedenkmarsch durch die Innenstadt Magdeburgs, um auf diese Weise das Gedenken an rechtsideologisches Gedankengut zu rechtfertigen und zu repräsentieren. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben jedoch keinen Platz in der Landeshauptstadt. Nie wieder soll nationalsozialistisches Gedankengut in Magdeburg und Deutschland Raum gewinnen!

Daher setzte der „KanTe e.V. – Kultur auf neuem Terrain erleben“ gemeinsam mit anderen Vereinen, Verbänden, Kulturschaffenden, Schulen, Handeltreibenden und Gastronomen ein Zeichen für ein demokratisches und tolerantes Magdeburg: Am 16. Januar 2010 wurde , durch den Miteinander e.V. koordiniert, der Breite Weg auf voller Länge vom Universitätsplatz bis zum Hasselbachplatz in eine lebendige “Meile der Demokratie” mit Informationsständen und Bühnenprogrammen verwandelt.

Der KanTe e.V. organisierte in Kooperation mit dem Jugendforum Magdeburg ein Urban-Art-Tornament und platzierte auf dem oberen Abschnitt des Breiten Weges einen großen Transporter, der als Bühne fungierte sowie eine kleine Graffiti-Meile, bei der Künstler und Musiker aus Magdeburg ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzten.

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Mr. Rock’n’Roll, No Sense of Time, DJ Taip, Vit-Armin B. und Doc. Aliby lockten mit ihrer Musik ein großes Publikum in den etwas abgelegenen Abschnitt der Meile. Die Graffiti- und StreetArt-Künstler der Gruppe WackWorx, der Industriedesigner Sebastian Noe sowie weitere bekannte Gesichter aus Magdeburgs Graffitiszene begeisterten die Zuschauer mit Live-Malerei und einer Ausstellung ihrer Werke.

Dabei sollte der Versuch gestartet werden, verschiedene Subkulturen Magdeburgs, denen man tagtäglich auf der Straße begegnet, zusammen zu bringen. Subkulturen sind separate Teilkulturen in unserer Gesellschaft. In vielerlei Hinsicht werden sie nicht verstanden oder gar verurteilt. Dabei ist jedoch interessant, dass, wenn man genauer hinschaut, viele Subkulturen eine sehr offene Art besitzen. Man kann sich ihnen anschließen und somit zugehörig fühlen und Identität und Selbstvertrauen gewinnen. Der KanTe e.V. versuchte einige subkulturelle Praktiken in die Magdeburger Öffentlichkeit zu rücken um auf diese Weise Vorurteile abzubauen. Der KanTe e.V. hat es mit der Hilfe einiger Unterstützer geschafft Menschen aus den unterschiedlichsten Szenen zusammenzuführen und ihnen eine Interaktive Plattform zu bieten, um unter dem Motto „Abgrenzung statt Ausgrenzung“ deutlich zu machen, welche Bereicherung Subkulturen für Magdeburg darstellen.

no racism anymore noe

So war auch die Resonanz nach der Meile der Demokratie sehr positiv. Gerade der KanTe e.V. hat gezeigt, dass neben Informationsständen auch interaktive Angebote zur demokratischen Bildung beitragen. In den nächsten Jahren will sich der KanTe e.V. über die Meile der Demokratie hinaus weiterhin für ein demokratisches Magdeburg einsetzen und nachhaltige Kulturprojekte durchführen, z.B. mit einer Fortsetzung des Upgrade Festivals, welches die Städtepartnerschaften Magdeburgs und den kulturellen Austausch mit diesen thematisiert und praktiziert.

Projektgruppe: Amba Gomez, Kathrin Melcher, Grit Otte, André Döring, Martin Buchholz, Sebastian Noe & Samuel Walter

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Hier geht es zu einem Video-Bericht vom Offenen Kanal Magdeburg

Wer Interesse am Erwerb der Kunst besitzt?… Einfach eine Mail an den KanTe e.V.

Die Skulpturen Von Sebastian Noe sind ebenfalls für kleines Geld käuflich erhältlich. Hier kann man die Kollektion einsehen.

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